Coronos

und die unerschrockenen Heinzel

ein Märchen von und mit dem Alpenfriede

 

Es war einmal ein schönes, kuscheliges Almhotel, hoch oben in den Bergen, in Hochsölden. Dort lebten und arbeiteten ganz viele fleißige Heinzelmännchen und Heinzelmädchen, die den lieben langen Tag sich darum kümmerten, dass Menschen aus aller Welt eine wundervolle Zeit im Schnee, beim Ski fahren und Entspannen verbringen konnten. Sie putzten, planten, kochten, mixten, unterhielten, räumten hin und räumten her den lieben langen Tag. Alle waren glücklich und zufrieden. Doch eines Tages stiegen dunkle Wolken am östlichen Horizont auf. Es donnerte und blitzte und wie ein Unwetter brach der furchtbare und schreckliche Coronos über das kleine Hotel herein. Er war ein bitterböser Zeitgenosse. Er sperrte die braven Heinzelmännchen und Heinzelmädchen in ihrem doch so schönen Urlaubszuhause ein. Er verbot ihnen ihre Arbeit und zwang sie zum nichts tun. Er war herrschsüchtig und gemein. Er hielt die Freunde und Familie auf Abstand, er zeigte mit den Fingen auf die jenigen die versuchten in Ihren Alltag zurück zu finden und arbeiten wollten. Es wurde immer dunkler und kälter in dem einst so warmen und herzlichen Ort, dort oben in den Bergen.

Die Tage waren vergifte, Verzweiflung machte sich breit und auch ein wenig Angst… und erst diese Stille … kein freundliches Wort, keine herzliche Umarmung, keine Freude.  

„Aber wir müssen doch irgendetwas tun können?“ hörte man die ersten Stimmen laut werden. „Es kann so nicht mehr weitergehen!“

So fassten alle Heinzelmännchen und Heinzelmädchen all ihren Mut zusammen und begannen sich wieder einander zu nähern. Sie rückten ganz eng zusammen und schmiedeten einen Plan. Nachts, nach 22:00 Uhr, wenn der böse Coronos schlief, war er ungefährlich. Diese Zeit wollten Sie nutzen und sich wieder mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigen. Sie schrieben Listen mit Dingen die noch vorzubereiten waren, für den Tag, wenn der finstere Coronos besiegt sein wird.

Der 03. Dezember war das Ziel - optimistisch wollten sie bleiben - die Heinzelfamilie. Das soll der Tag werden ab dem es wieder bergauf geht. Sie fingen an zu putzen. Es sollte alles glänzen. Es wurde gewischt, gesaugt, geschruppt, Fenster poliert, repariert und gemalt. Als dann alles sauber war, fingen die Heinzelmädchen an die Fenster und gemütlichen Plätze im Hotel zu dekorieren. Hier ein Herzchen, da ein Bändchen und dazu noch ein paar schöne Lichtlein. Das tat so gut ….

"Wenn unsere lieben Gäste das sehen, dann freuen Sie sich bestimmt bald wieder bei uns hier oben zu sein!" Aber würden Freunde, Bekannte und erst recht neue Gäste überhaupt in den Urlaub fahren wollen. Auch wenn der fiese Coronos erstmal vertrieben war, würde dann ein sorgenfreier Urlaub, dort oben in den Bergen, weit weg von Hektik und Stress, sicher möglich sein?

"Wenn nicht hier oben bei uns, wo dann?“ rief eines der Heinzelmännchen.

Es war ihr Anführer, der voll Optimismus und Freude das Wort ergriff. „Wir sind der mit Abstand schönste Platz zum Atmen und einmal wieder so richtig tief Luft holen“! Aber er gab den zögernden Heinzelmännchen und Heinzelmädchen doch auch Recht. Wir brauchen einen Test…einen Test der beweist, dass keiner hier oben noch von dem bösen Coronos befallen ist. So wurde überlegt, getüftelt und ausprobiert und siehe da … ein Test hat sich als besonders hilfreich und zuverlässig erwiesen und bringt gleichzeitig Spaß und Freude zurück ins Leben. Die ersten Selbstversuche waren sehr vielversprechend .... ach was hat die Heinzelfamilie gelacht. Es war mit Abstand der schönste Abend seit langem …

 
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Schritt 1: Wein in ein Glas geben und versuchen ihn zu riechen.

Schritt 2: Wenn du den Wein riechen kannst, trink und schau ob du ihn schmecken kannst.

Schritt 3: Wenn du den Wein riechen und schmecken konntest, ist davon auszugehen, dass du kein COVID-19 hast.


Letzte Nacht haben wir Heinzel gemeinsam neunmal den Test gemacht und alle waren negativ - Gott sei Dank!

Heute Abend werden wir wieder den Test machen, da wir mit etwas Kopfschmerzen aufgewacht sind, was ja ein Symptom der Krankheit sein könnte.

Wir sind ja so nervös!

Lesen sie hier das 2. Kapitel

Unsere Pauschalen für einen unvergesslichen Winterurlaub

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